Wie entsteht Karies?

20.01.2016 23:08

Karies ist trotz breitgefächerter Aufklärung eine der häufigsten Infektionskrankheiten unserer heutigen Zeit. Hauptsächliche Ursachen sind der hohe Zuckerkonsum sowie eine mangelhafte Kariesprophylaxe.

Seit einigen Jahren macht sich allerdings bei Kindergarten- und Grundschulkindern ein Fortschritt bemerkbar. Durch verschiedene Gesundheitsprogramme vor Ort, in denen gründliche Zahnreinigung zusammen mit den Kindern geübt wird, besitzen über die Hälfte aller Kinder erstmals ein naturgesundes Gebiss. Kleine Kinder mit starkem Kariesbefall kommen häufig aus Problemfamilien, wo nicht auf regelmäßige Zahnreinigung geachtet wird.

Mit dem Beginn der Pubertät tritt Karies wieder häufiger auf: Der Zahnpflege wird weniger Beachtung geschenkt; zuckerhaltige Getränke und sogenanntes Fast Food werden bevorzugt. Am meisten betroffen von Karies sind jedoch erwachsene Menschen. Naturgesunde Zähne sind bei ihnen nur selten anzutreffen. Bei der älteren Generation können verschiedene Medikamente und freiliegende Zahnhälse durch Zahnfleischschwund zu vermehrter Kariesbildung führen. Ebenso sind Kronenränder und alte Füllungen anfällig. Teilweise werden bei vorhandenen Teilprothesen die restlichen, natürlichen Zähne im Mund vernachlässigt.


Zahnbürste, Zahnseid und Co.

In fast allen Fällen entsteht Karies durch schlechte Ernährung und mangelhafte Zahnpflege. Wenn die Zähne nicht regelmäßig geputzt werden, siedeln sich Bakterien auf dem Zahnschmelz an, die unter anderem den Zucker aus der Nahrung aufnehmen und in Säure umwandeln. Damit dieser Prozess nicht erst in Gang kommt, sollten die Zähne mindestens morgens und abends etwa drei Minuten lang gründlich geputzt werden. Die schwer zugänglichen Stellen zwischen den Zähnen erreicht man am besten mit Zahnseide. Spezielle Mundspülungen in verschiedenen Geschmacksrichtungen zum Ausspülen des Mund- und Rachenraumes bilden den Abschluss einer optimalen Mund- und Zahnhygiene.


Wie wird Karies übertragen?

Da Karies besonders durch den Austausch von Küssen, dem Benutzen von gebrauchten Zahnbürsten oder Besteck übertragbar ist, sollten Mütter und Väter deshalb nicht den Schnuller oder Löffel ihrer Kinder ablecken und ihnen dann wieder zurück in den Kindermund geben. Ebenso gehört das Vorkosten der Babymilch über den Milchflaschensauger zu einer schlechten Angewohnheit, denn dadurch werden kariogene Keime in die Mundhöhle des Kindes transportiert. Es ist wichtig, schon beim Durchbruch des ersten Milchzahns mit der Zahnpflege zu beginnen. Speziell dafür gibt es weiche Baby-Zahnbürsten. Zusätzlich gewöhnt sich das Kind an die regelmäßige Reinigung und sieht diese später als etwas Selbstverständliches an.


Zahnbürste wechseln nicht vergessen

Allgemein empfehlen Zahnärzte, die Zahnbürste alle vier bis sechs Wochen auszuwechseln, egal, ob es sich um den Bürstenkopf eines elektrischen Modells oder um eine herkömmliche Handzahnbürste handelt. Die optimale Zahnbürste besitzt einen mittleren Härtegrad und hat etwas abgerundete Borsten. Sehr weiche Borsten sollten nur bei Zahnfleischentzündungen verwendet werden.

Des Weiteren sind die allgemeinen Essgewohnheiten zu überprüfen, um Karies vorzubeugen. Es ist erstaunlich, in welchen Lebensmitteln sich überall Zucker versteckt, darum sollten die Inhaltsstoffe besonders bei Fertiggerichten aufmerksam gelesen werden. Anstelle von Haushaltszucker kann auf Zuckeraustauschstoffe wie Stevia und Xylit zugegriffen werden. Sie süßen nicht nur auf natürlicher Basis, sondern sind in der Lage, die schädlichen Keime und ihre Abfallprodukte zu neutralisieren.

Zusammengefasst ist eine regelmäßige Zahnpflege und eine zuckerarme, ausgewogene Ernährung das beste Mittel, die Zähne strahlend und schön zu erhalten.

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