Übersicht der 38 Bachblüten

10.01.2015 13:35

Bei der Bachblütentherapie handelt es sich um ein alternativmedizinisches Verfahren, das in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach entwickelt wurde. In England und Irland ist die Therapie sehr verbreitet und erfährt eine große Anerkennung. Aufgrund ihrer nebenwirkungsfreien Eigenschaften und dem geringen Preis werden Bachblüten aber auch in Deutschland immer populärer.

Das Prinzip der Bachblütentherapie

Edward Bach war der Überzeugung, dass alle Krankheiten körperlicher, psychosomatischer und seelischer Natur auf einen Konflikt zwischen dem spirituellen Selbst und der Persönlichkeit zurückgehen. Für eine erfolgreiche Heilung müsse demzufolge das Gleichgewicht zwischen Geist und Seele wieder hergestellt werden. Insgesamt benannte Bach 38 negative Seelenzustände, die Krankheiten hervorrufen können. Dazu gehören zum Beispiel Hass, Eifersucht, Gier, Stolz, Grausamkeit und Egoismus. Bach wählte 38 Blütenarten aus, die mit ihren Schwingungen jeweils einen dieser negativen Seelenzustände harmonisieren und somit zu einer Heilung führen sollten. Dabei werden die negativen Schwingungen nicht zerstört, sondern ausgeglichen und energetische Blockaden gelöst. Die Bachblütentherapie eignet sich für fast alle Menschen. Einige Einschränkungen hat Edward Bach dennoch vorgenommen. So sollen Alkoholiker oder Menschen, die einmal alkoholabhängig waren auf die Einnahme von Bachblüten verzichten. Das liegt an dem zwar geringen, aber dennoch vorhandenen Alkoholgehalt der Bachblüten. Darüber hinaus sollten sich Menschen mit einer Lebererkrankung vorab an Ihren Hausarzt wenden und die Bachblütentherapie mit ihm absprechen.

Die Geschichte der Bachblüten

Edward Bach lebte von 1886-1936 in England und galt als Anhänger von Carl Gustav Jung, der als Begründer der analytischen Psychologie in die Geschichte einging. Die Bachblüten, welche negative Seelenzustände ausgleichen sollten, wählte Edward Bach intuitiv aus. Er orientierte sich dabei an Pflanzen, die in seiner unmittelbaren Umgebung beheimatet waren. Nach Bachs Tod geriet die Bachblütentherapie zunächst in Vergessenheit. In den 70er Jahren erlangte sie dann wieder an Popularität. Infolgedessen wurden in England und vielen anderen Ländern sogenannten Dr. Edward Bach-Zentren eröffnet, in denen Therapeuten und Selbstanwender in der Bachblütentherapie ausgebildet wurden. Außerdem konnten die Bachblüten dort erworben werden. Heute werden Bachblüten-Mittel von ganz unterschiedlichen Personengruppen angewendet. Die Bachblütentherapie wird zum Beispiel von Heilpraktikern, Ärzten, Psychotherapeuten oder Lebensberatern genutzt. Ganz im Sinne von Bach wird dabei die Diagnose sowie die Auswahl der passenden Bachblüten-Mittel intuitiv erspürt. Akute Beschwerden können mit Bachblüten auch in einer Selbsttherapie behandelt und innerhalb weniger Stunden oder Tage erfolgreich bekämpft werden. Bei chronischen Beschwerden raten die meisten praktizierenden Bachblütentherapeuten zu einer Betreuung durch einen Fachmann. In diesen Fällen kann sich die Genesung auf 9 bis 18 Monate ausweiten.

Risiken und Nebenwirkungen von Bachblüten

Die Wirksamkeit der Bachblütentherapie ist bis heute nicht wissenschaftlich belegt. Mehrere Studien erbrachten keine Hinweise auf die Effizienz der Behandlung. Allerdings sind Bachblüten gesundheitlich nahezu unbedenklich. Lediglich Risikogruppen, wie Alkoholiker sollten auf die Bachblütentherapie verzichten, da ein Rückfall in die Sucht möglich sein kann. Alternativ können Bachblüten Globuli eingenommen werden. Dabei handelt es sich um eine spezielle Essenz, die ohne Alkohol hergestellt wird. Alle anderen können die Bachblütentherapie ausprobieren und vielleicht sogar gute Erfolge damit erzielen. Der Placebo-Effekt sowie das Zusammenspiel von Suggestion und Erwartungshaltung helfen vielen Patienten weiter und verschaffen bei leichten Stimmungsschwankungen oder anderen kleineren Beschwerden oftmals Linderung. Trotz der ungefährlichen Eigenschaften der Bachblüten sollte mit der Bachblütentherapie keineswegs leichtsinnig umgegangen werden. Denn Bachs Theorie besagt, dass grundsätzlich jede Krankheit durch seine Bachblütentherapie geheilt werden kann und dass Beschwerden keiner echten Diagnose bedürften, sondern intuitiv behandelt werden müssten. Bei schwerwiegenden Erkrankungen kann diese Haltung zu großen Problemen fühlen. Seelische Störungen oder echte körperliche Beschwerden können nicht allein durch Bachblüten geheilt werden. So gab es bereits in der Vergangenheit Fälle, in denen Patienten allein auf die Wirkung der Bachblüten vertraut haben, ihre Medikamente abgesetzten und infolgedessen in psychiatrische Kliniken eingewiesen werden mussten. Wir von pharmapreisvergleich.de raten Ihnen daher, dass Betroffene also immer auch einen Arzt aufsuchen und sich einer fachgerechten Behandlung unterziehen sollten. In vielen Fällen kann in Absprache des Arztes dennoch begleitend eine Bachblütentherapie angewendet werden, da Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht gegeben sind. Die Gefahr der Überdosierung besteht bei der Bachblütentherapie nicht. Die jeweiligen Substanzen werden so stark verdünnt angewendet, dass auch eine regelmäßige und stark dosierte Anwendung keine negativen Auswirkungen hat. Aus diesem Grund wird die Bachblütentherapie heute auch immer mehr für Kinder und Haustiere genutzt. Allerdings macht es keinen Sinn die Dosis zu erhöhen, da eine größere Menge die Dauer der Therapie nicht verkürzt.

Herstellung und Darreichungsformen

Echte Bachblüten werden noch heute aus dem Umkreis von Edward Bachs Wohnort gesammelt und auf traditionelle Art und Weise verarbeitet. Die Bachblüten werden in eine mit Wasser gefüllte Schale gelegt und 3 bis 4 Stunden in die Sonne gestellt. Alternativ können die Bachblüten auch eine halbe Stunde in Wasser erhitzt werden. Im Anschluss wird das Wasser mit einem gleichen Anteil an Alkohol versetzt. Dadurch ist eine besonders lange Haltbarkeit gewährleistet. Auf diese Weise wird eine Urtinktur erstellt, aus der durch weitere Verdünnungen die sogenannten "Essenzen" hergestellt werden. Die einzelnen Bachblütenessenzen werden dann in sogenannte Stockbottles umgefüllt und so zum Kauf angeboten. Aus diesen Stockbottels lassen sich dann für die Bachblütentherapie mehrere Einnahmefläschchen herstellen, indem zum Beispiel ein, zwei Tropfen mit Quellwasser und Alkohol versetzt werden. Darüber hinaus gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die auch Cremes, Salben und Spray für die Bachblütentherapie verkaufen. Dabei handelt es sich jedoch meist um Kombinationen aus mehreren Bachblüten-Mitteln. Sie sind also nicht für alle Beschwerden geeignet und die Bachblütentherapie kann nicht individuell nach den eigenen, negativen Seelenzuständen zusammengestellt werden. Dennoch sind die Mischungen meist so zusammengestellt, dass Sie gegen häufige Kombinationen wirken, die zum Beispiel durch Stresszustände hervorgerufen werden.

Liste der 38 Bachblüten

Von Edward Bach wurden seinerzeit folgende 38 Essenzen beschrieben und zugeordnet:

  1. Agrimony (Odermennig)
  2. Aspen (Espe oder Zitterpappel)
  3. Beech (Rotbuche)
  4. Centaury (Tausendgüldenkraut)
  5. Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut)
  6. Cherry-Plum (Kirschpflaume)
  7. Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie)
  8. Chestnut Bud: Knospe der Roßkastanie
  9. Chicory: Wegwarte
  10. Clematis: Waldrebe
  11. Crab Apple: Holzapfel
  12. Elm: Ulme
  13. Gentian: Herbstenzian
  14. Gorse: Stechginster
  15. Heather: Heidekraut
  16. Holly: Stechpalme
  17. Honeysuckle: Geissblatt
  18. Hornbeam: Weissbuche / Hainbuche
  19. Impatiens: Springkraut
  20. Larch: Lärche
  21. Mimulus: gefleckte Gauklerblume
  22. Mustard: Wilder Senf
  23. Oak: Eiche
  24. Olive: Olive
  25. Pine: schottische Kiefer
  26. Red Chestnut: rote Kastanie
  27. Rock Rose: gelbes Sonnenröschen
  28. Rock Water: Fellsqullwasser
  29. Sclerantus: einjähriger Knäuel
  30. Star of Bethlehem: Doldiger Milchstern
  31. Sweet Chesnut: Edelkastanie oder Esskastanie
  32. Vervain: Eisenkraut
  33. Vine: Weinrebe
  34. Walnut: Walnuss
  35. Water Violet: Sumpfwasserfeder
  36. White Chestnut: Rosskastanie oder weisse Kastanie
  37. Wild Oat: Waldtrespe
  38. Wild Rose: Heckenrose, Zaunrose
  39. Willow: Gelbe Weide


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