Was hilft bei Verdauungsproblemen?

11.10.2015 16:45

Ein Drittel der deutschen Bevölkerung leidet unter Verdauungsstörungen wie Blähungen, Durchfall und Darmträgheit. Vor allem ältere Menschen insbesondere Frauen sind von Magen-Darm-Problemen oder Verstopfung betroffen. Meist sind Verdauungsprobleme harmlos und klingen nach einigen Tagen wieder ab. Die häufigsten Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung (Obstipation). Teilweise kann es auch zu schmerzhaften Krämpfen kommen. Es gibt viele Ursachen die für eine Störung der menschlichen Verdauung verantwortlich sind.

Was verursacht Verdauungsprobleme?

Eine der häufigsten Ursachen die auf den Darm schlägt und zu Verdauungsstörungen führt ist die Lebensmittelallergie. Es wird davon ausgegangen, dass etwa sechs Millionen Deutsche auf Grundnahrungsmittel allergisch reagieren. Weizen, Milch, Eier Obst und Gemüse beeinträchtigen die Gesundheit dieser Menschen. Besonders die Laktose-Intoleranz ist in der letzten Zeit vermehrt aufgetreten. Dabei handelt es sich um eine Milchzucker-Unverträglichkeit. Das bedeutet, der Körper kann den Milchzucker bestimmter Speisen nicht mehr verarbeiten. Daher treten kurz nach dem Verzehr von Milchspeisen Verdauungsprobleme wie krampfartige Bauchschmerzen und Blähungen auf. Sind die Verdauungsprobleme besonders schwerwiegend, kann es sogar zu schweren Durchfallattacken kommen. Ähnlich verhält es sich mit der Glutenunverträglichkeit auch Sprue genannt. Gluten ist ein Bestandteil von Getreide und ist daher besonders in Weizen, Gerste, Roggen und Hafer zu finden. Liegt eine entsprechende Unverträglichkeit vor, so wird die Schleimhaut des Dünndarms durch das Gluten nachhaltig geschädigt. Verdauungsprobleme wie Durchfälle, Blähungen und Übelkeit sind die Folge.

Alternative Methoden und freie Medikamente

Verdauungsprobleme erfordern nicht immer einen Arztbesuch. Die Anwendung von bewährten Hausmitteln und Homöopthie kann bereits Linderung verschaffen. Das bekannteste Hausmittel gegen Verdauungsbeschwerden mit leichtem Bauschmerzen ist Kamillentee. Auch eine Kombination von Kamille, Pfefferminze und Wermut hat sich als Sofortmaßnahme bewährt. Bei mittleren Schmerzen empfiehlt sich eine Tasse warmen Scharfgarbentee. Der langsam und in kleinen Schlucken getrunken wird. Ebenso hilfreich gegen Verdauungsprobleme sind Gewürzschnäpse, Magenbitter und Dillwein. Früher war es sogar üblich nach dem Essen einen Kräuterlikör zu trinken um damit die Verdauung zu unterstützen. Zudem gibt es in der Apotheke rezeptfreie Medikamente, die in der Regel schnell helfen. So gibt es Medikamente wie beispielsweise SAB Simplex und Lefax die für eine Regulierung der Darmtätigkeit sorgen indem sie die Bildung von Gasen im Darm reduzieren.

Für Verdauungsprobleme mit leichten Schmerzen im Magen-Darm-Trakt haben sich unter anderem Schmerzmittel wie Buscopan und Nexium mups von bewährt. Sollten die Verdauungsprobleme zu Durchfällen geführt haben, so kann die Einnahme von Durchfallmitteln wie Imodium akut schnelle Abhilfe schaffen.

Ab wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Stellt sich keine Besserung ein oder kommen zu Blähungen, Durchfall oder Verstopfung noch Fieber, Blut im Stuhl oder starker Gewichtsverlust hinzu, so ist der Besuch eines Arztes unumgänglich. Nur der Arzt hat die Möglichkeit die Verdauungsprobleme anhand von Ultraschall, Röntgen und Blutuntersuchungen genauer zu untersuchen und vielleicht gefährliche Erkrankungen zu diagnostizieren. Eventuell ist sogar eine Bauch- oder Magen-Darm-Spiegelung im Krankenhaus indiziert. Nur so lassen sich lebensgefährlicher Krankheiten wie Krebs oder Leberzirrhose rechtzeitig erkennen und behandeln.

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