Was kann man gegen Akne tun?

06.02.2015 20:50
Akne ist eine der am häufigsten vorkommenden Hautkrankheiten. Die meisten Menschen waren schon einmal davon betroffen, meist während der Pubertät. In der Regel klingen die Hautunreinheiten im dritten Lebensjahrzehnt wieder ab. Nur in wenigen Fällen ist der Verlauf so schwer, dass eine medikamentöse Behandlung notwendig wird. Durch entsprechende Hautpflege und eine gesunde Lebensweise kann Akne gemildert werden, bis sie schließlich von selbst verschwindet.

Akne vor allem bei Teenagern und jungen Erwachsenen

Der Grund dafür, dass Akne vor allem bei Jugendlichen auftritt, sind hormonelle Veränderungen während der Pubertät. Eine erhöhte Talgproduktion und Verhornungsstörungen führen dazu, dass die Poren der Haut verstopfen. Talg sammelt sich an, wodurch sich Bakterien ausbreiten können. Es kommt zu einer Entzündung und eine Pustel (ein eitriges Bläschen) oder eine Papel (ein Knötchen) entsteht.

Besonders da, wo sich viele Talgdrüsen in der Haut befinden, tauchen bei Akne vermehrt Hautunreinheiten auf: im Gesicht, auf der Brust, im Nacken, an den Oberarmen und an den Schultern. Akne kann aber auch am Rücken, unter den Achseln oder im Genital-, Gesäß- und Leistenbereich vorkommen. Leichte Formen müssen nicht behandelt werden, bei einer schweren Akne ist jedoch der Gang zum Hautarzt angeraten.

Unterschiedliche Formen von Akne

Akne kann eine Reaktion der Haut auf hormonelle Veränderungen sein. In diesem Fall spricht man von der gewöhnlichen Akne (Akne vulgaris). Daneben bestehen weitere Formen, die nach Art der Hautveränderung und ihren Auslösern unterschieden werden. Akne kann auch durch äußere Einflüsse wie unverträgliche Stoffe, Medikamente oder Sonneneinstrahlung entstehen. Der Hautarzt kann die Hautkrankheit leicht an den typischen Symptomen diagnostizieren und eine geeignete Therapie vorschlagen.

Akne - was kann ich dagegen tun?

Wer unter Akne leidet, sollte auf keinen Fall die Mitesser und Pickel selbst ausdrücken. Hierdurch können sich nicht nur die Entzündungen verschlimmern, sondern auch Narben entstehen. Die Entfernung durch einen Kosmetiker oder einen Hautarzt ist jedoch möglich.

Das beste Mittel zur Vorbeugung von Akne ist die richtige Hautpflege. Auch wenn sich bereits Unreinheiten im Gesicht ausgebreitet haben, ist sie besonders wichtig. Fett- und ölhaltige Pflegeprodukte sollten grundsätzlich gemieden werden. Besser geeignet sind leichte Feuchtigkeitscremes auf Wasserbasis. Auch Make-up und Sonnenschutz sollten fettfrei sein. Zur Reinigung der Haut eignen sich bei Akne pH-neutrale und parfümfreie Lotions oder Seifen. Mit der Hygiene sollte man es allerdings auch nicht übertreiben: Wer seine Haut zu oft oder zu heiß wäscht, trocknet sie aus und kurbelt so die Talgproduktion zusätzlich an. Bei Akne am Körper empfiehlt sich das Tragen von luftig sitzender, nicht zu enger Kleidung. Auch eine gesunde Ernährung und die Vermeidung von Stress können zu einer reinen Haut beitragen.

Medikamente gegen Akne

Um Akne zu bekämpfen, stehen unterschiedliche Mittel zur Verfügung - je nachdem, ob die Entzündung überwiegt oder das Verstopfen der Talgdrüsen. Entsprechende Gele, Cremes und Lösungen, die auf die Haut aufgetragen werden, verschreibt der Hautarzt. Sie können Antibiotika enthalten, die gegen die Entzündung wirken. Andere Inhaltsstoffe tragen zur Enthornung der Haut bei oder hemmen die Talgproduktion. Bei schweren Fällen von Akne können Retinoide, Antibiotika oder hormonelle Präparate helfen, die eingenommen werden. Meist genügt jedoch eine äußerliche Behandlung.

Heilpflanzen, die bei Akne helfen können

Neben Produkten aus der Drogerie oder der Apotheke gibt es natürlich auch für die Akne bzw. Pickeln einige hilfreiche Heilpflanzen.

Kamille
Die Kamille ist ein vielseitiges und daher sehr beliebtes Hausmittel. Die Kamille wirkt beruhigend und antibakteriell und ist daher auf für die äußere Behandlung von Hautunreinheiten geeignet. Zudem wirkt die Kamille blutreinigend und unterstützt so auch bei der inneren Behandlung der Akne. Bereiten Sie für beide Anwendungsformen einen Tee bzw. Aufguss vor und lassen diesen 5 bis 10 Minuten ziehen.

Ackerstiefmütterchen
Vielen ist das Stiefmütterchen ein Begriff im Zusammenhang mit der Garten- oder Balkonbepflanzung. Die hübschen, gelb, blau, weiß oder violett blühenden Blumen enthalten in ihren Blüten jedoch sehr heilende Inhaltsstoffe bei der Behandlung von Hautkrankheiten. Der Hauptwirkstoff Rutin hilft dabei, die Kapillargefäße der Haut abzudichten. Die im Stiefmütterchen enthaltene Salicylsäure wirkt antibakteriell und hilft bei der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes der Haut. Sie hilft zudem bei der Beseitigung toter Hauzellen und kann somit der Verhornung der Haut vorbeugen. Die im Stiefmütterchen enthaltenen Polysaccheride und Schleimstoffe schützen darüber hinaus die Haut auch über die Anwendung hinaus. Aufgrund des hilfreichen Schleims sollten die Blüten des Ackerstiefmütterchens mit Hilfe eines Kaltaufgusses zur Anwendung vorbereitet. Hierzu die Blüten mit kalten Wasser übergießen, abdecken und über Nacht stehen lassen. Die enthaltenen Inhaltsstoffe werden so nicht durch das ansonsten übliche aufkochen nicht zerstört.

Teebaum (Öl)
Der Teebaum ist ein in Australien beheimateter, bis zu 10 m hoher Baum. Die keimtötende Wirkung des Teebaums ist bei den Ureinwohner, den Aborigines, seit jeher bekannt. Das wertvoll ätherische Öl ist in den Blättern enthalten. Das Öl kann direkt auf den Pickeln und Pusteln verwendet werden. Tupfen Sie hierzu den betroffenen Bereich mit einem getränkten Pad oder Tupfer ab. Die Behandlung sollte auf die betroffenen Stelle beschränkt werden und nicht großflächig erfolgen.

Für Dampfbäder, welche die Poren öffnen, Gesichtsmasken oder zum Waschen eignen sich zudem Thymian, Gurke, Ringelblume, Huflattich, Labkraut, Karotte oder Veilchen.

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