Wie stoppt man Haarausfall?

04.03.2015 20:29

Was hilft bei Haarausfall? Jeder Mensch verliert täglich Haare. Solange die Anzahl unter 100 pro Tag bleibt, ist dies völlig normal. Finden sich jedoch mehr Haare in der Bürste oder auf dem Kopfkissen, so spricht man von Haarausfall. Der medizinische Ausdruck dafür lautet Alopezie. Von krankhaftem Haarverlust sind vorwiegend Männer betroffen. Aber auch Frauen können unter Haarausfall leiden.

Wann spricht man von Haarausfall?

Wer bemerkt, dass er auffällig viele Haare verliert, sollte den Hautarzt aufsuchen. Dieser stellt fest, welche Form von Haarausfall vorliegt, und wie die geeignete Behandlung aussieht.

Ein Blutbild kann Aufschluss über die Ursachen von Haarausfall geben. Eine weitere Diagnosemethode ist die Untersuchung der Haarwurzeln unter dem Mikroskop (Erstellung eines Trichogramms). Auch die Analyse von Gewebeproben im Labor ist eine mögliche Untersuchungsmethode bei Haarausfall.

Besonders verbreitet: Erblich bedingter Haarausfall

Erblicher Haarausfall (Alopecia androgenetica) ist hormonell bedingt und mit großem Abstand die häufigste Ursache für Haarverlust. Hierbei lichten sich die Haare zunächst an der Stirn und an den Schläfen. Es kommt zu sogenannten Geheimratsecken. Danach wird das Haar am Hinterkopf dünner und es entsteht schließlich eine Glatze. Der Grund für den Haarausfall liegt darin, dass die Haarwurzeln beginnen, empfindlich auf das Hormon Testosteron zu reagieren. Sie verändern sich und sterben ab.

Vor allem Männer leiden unter dieser häufigen Form von Haarausfall. Zum Teil setzt er schon im jungen Erwachsenenalter oder sogar früher ein. Frauen sind seltener betroffen. Meist beginnt der Haarverlust bei ihnen nach der hormonellen Umstellung des Körpers in der Menopause.

Andere Formen von Haarausfall

Bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) entstehen auf dem Kopf mehrere, kleinere, kahle Stellen. An deren Rand stehen oftmals viele abgebrochene Haare. Bei dieser seltenen Form von Haarausfall handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Ebenfalls eher selten ist der diffuse Haarausfall (Alopecia diffusa). Bei dieser Variante dünnt sich das Haar auf dem gesamten Kopf aus. Die Ursache sind meist andere Erkrankungen. Werden sie behandelt, wachsen die Haare wieder nach. Anders als beim erblich bedingten Haarausfall werden die Haarwurzeln bei diesen Formen nicht nachhaltig zerstört.

Erblich bedingten Haarausfall behandeln

Zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall stehen unterschiedliche Medikamente in Form von Tabletten oder Tinkturen bereit. Meist wirken sie auf hormoneller Basis. Es gibt auch den Ansatz, den Haarverlust durch eine verbesserte Durchblutung der Kopfhaut abzumildern.

Ein geeignetes Medikament kann Haarausfall eindämmen. Zerstörte Haarwurzeln können jedoch nicht wiederhergestellt werden. Eine Möglichkeit, sie zu ersetzen, bietet allerdings eine Haartransplantation. Dabei werden Haare, die weniger empfindlich auf Testosteron reagieren, auf kahle Stellen gepflanzt. Wer diese Methode ablehnt, kann auf ein Toupet zurückgreifen oder das Haar mithilfe einer passenden Frisur voller wirken lassen. Es sind auch viele verschiedene Mittel wie Shampoos oder Haarwasser auf dem Markt, die bei Haarausfall helfen sollen. Deren Wirkung ist jedoch meist noch nicht bewiesen.

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