Bei Warzen (lat. Verrucae) handelt es sich in vielen Fällen um gutartige, klar umrandete Wucherungen der obersten Hautschicht, die überall am Körper auftreten können. Meist werden sie per Zufall entdeckt, denn Warzen verursachen kaum Symptome oder Beschwerden im Anfangsstadium. Für den Betroffenen sind sie in erster Linie meistens ein kosmetisches Problem. Je nachdem, wo sie auftreten, können sie funktionell stören oder schmerzen, z.B. Reiben mit Kleidung oder Schmuck. Auf jeden Fall ist es ratsam, beim Hausarzt, oder noch besser bei einem Hautarzt, abklären zu lassen, um was es sich bei dem Auftreten der oft harmlosen Hautgeschwulst handelt.

Ursachen und Verbreitung von Warzen - Einfluss des Immunsystems

Warzen können Personen jeden Alters und Geschlechts betreffen. Die meist flachen und erhabenen Warzen werden durch eine Kontakt- oder Schmierinfektion mit humanen Papillomviren verursacht. Die Erreger gelangen in winzige Verletzungen der Haut und Schleimhäute. Sie vermehren sich in der obersten Zellschicht der Haut. Vom Zeitpunkt der Infektion bis zur Ausbildung der Warze vergehen Wochen bis Monate. Verfügt der Mensch über ein gut funktionierendes Immunsystem, entstehen derartige Hautgeschwulste trotz Kontakt mit dem Erreger gar nicht oder gehen ohne Behandlung nach einigen Monaten von selbst wieder zurück. Kinder und Personen, die infolge anderer Krankheiten geschwächt sind, sowie Raucher haben ein höheres Risiko zur Ausbildung von Warzen. Vorbeugen gegen eine Infektion kann man durch allgemeine Stärkung des Immunsystems sowie durch einfache hygienische Verhaltensweisen, beispielsweise nicht barfuß im Hallenbad, in Sauna oder Sporthalle laufen. Böden und Handtücher sind als Quellen für Erreger bekannt. Seit 2006 gibt es die Möglichkeit der Impfung, allerdings nur gegen die Erreger der Feigwarzen.

Diagnostik und Mittel gegen Warzen

Der Blick auf die Haut vom ganzen Körper verrät einem, wenn Veränderungen wie Farbflecken oder Hauterhebungen auftreten, die sonst nicht vorhanden waren. Oft wird eine Warze ganz zufällig am Körper entdeckt. Ist unklar, um was es sich handelt, erfolgt die genaue Diagnose durch einen Allgemeinmediziner oder beim Spezialisten, dem Hautarzt. Es gibt verschiedene Warzentypen, die am häufigsten vorkommende Art ist die vulgäre Warze. Bekannt sind auch Fußsohlenwarzen, Feigwarzen, Dellwarzen, Flachwarzen, Pinselwarzen und Alterswarzen. Der Arzt kann mittels Untersuchung feststellen, um welche Warzenart es sich handelt und wie tief das Hautgewebe betroffen ist. Danach richtet sich dann auch die Therapie, sofern sie notwendig ist.

Warzen können sich von selbst zurückbilden. Sie trocknen einfach aus, eine eventuell vorhandene Hornschicht schleift sich ab. Die Gefahr des Wiederauftretens ist allerdings gegeben. Reichen die Warzen tiefer in das Hautgewebe, wird meist eine chirurgische Entfernung vorgeschlagen. Nach der Größe des Eingriffs richten sich Heilungsverlauf und zurückbleibende Narbe. Warzen können mittels scharfen Löffel, Elektrokoagulation oder Laser beseitigt werden. Bei der Kryotherapie wird die oberste Hautschicht mit der Warze durch Kälteeinwirkung zerstört. Durch das Nachwachsen der Haut wird die Warze letztendlich abgestoßen. Die Kauterisation beseitigt die Warze durch Stromeinwirkung und Einsatz eines Ätzmittels auf der Haut. Auch der altbekannte Höllenstein-Stift zur Warzenentfernung zählt zu den Ätzmitteln. Zytostatika und Virostatica als Tinktur oder Creme können ebenfalls in Betracht gezogen werden, wenn es um Beseitigung von Warzen geht. Neben den klassischen schulmedizinischen Methoden sind Anwendungen beim Heilpraktiker auch eine Therapiemöglichkeit. Schon seit Jahrhunderten werden Schöllkraut und Knoblauch wegen ihrer Heilwirkung geschätzt.

Fazit

Alle Dinge, die das menschliche Immunsystem stärken, tragen dazu bei, dass Warzen gar nicht erst entstehen. Sind Warzen und Warzentyp vom Arzt diagnostiziert, so sollte eine Entfernung in Betracht gezogen werden, wenn die Warze stört oder schmerzt.

  
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