Vor allem auf dunkler Kleidung machen sie sich bemerkbar - Hautschuppen, die aus dem Haar auf Schultern und Nacken rieseln. Dies ist ein völlig normaler Prozess im Zuge des Erneuerungszyklus der Haut, im Rahmen dessen abgestorbene Hautzellen abgestoßen werden. Im Normalfall sind die Schuppen so winzig, dass sie kaum wahrgenommen und als störend empfunden werden. Liegen allerdings extrem trockene oder stark fettende Kopfhaut sowie andauernder Juckreiz zugrunde, kann dies zu Unannehmlichkeiten für den Betroffenen führen, denen auf den Grund zu gehen ist.

Ursachen für die Bildung von Schuppen

Die geschilderte Symptomatik lässt sich im Allgemeinen in die Kategorien "trockene Schuppen" und "fettige Schuppen" untergliedern. Erstere entstehen vorwiegend durch sehr trockene Kopfhaut und erscheinen im charakteristischen Weiß. Fettige Schuppen hingegen kennzeichnen sich durch eine leichte Gelbfärbung und sind merklich klebrig, was einen längeren Verbleib auf der Kopfhaut verursacht und das Wachstum von Hautpilzen begünstigen kann.

Die Ursachen für das übermäßige Vorhandensein von Schuppen sind mannigfaltig und unterscheiden sich teils stark voneinander. Vor allem Menschen die zu trockener Haut neigen, leiden oftmals vermehrt unter Schuppen. Verstärkt wird dieser Effekt durch trockene Heizungsluft, stark entfettende Shampoos sowie Hitzeeinwirkung, wie sie durch heißes Föhnen gegeben ist. In diesem Zusammenhang sind besonders Frauen von trockenen Schuppen betroffen, da sie oftmals genetisch bedingt über trockene Kopfhaut verfügen.

Fettige Schuppen hingegen sind deutlich häufiger bei Männern festzustellen, wofür die tendenziell höhere Talgproduktion der Haut verantwortlich ist. Ursächlich können aber auch ganz allgemein Schwankungen des Hormonhaushaltes sein, die sich ebenfalls auf die Talgproduktion niederschlagen. Zudem belegten wissenschaftliche Studien unlängst einen Zusammenhang zwischen Schuppenbildung und dem menschlichen Erbgut. Bekräftigt wurde diese These durch die Feststellung, dass die Schuppenproblematik in einigen Familien gehäuft anzutreffen ist.

Krankheitsbedingtes Auftreten von Schuppen

Schuppenbildung kann allerdings auch in Begleitung einiger Krankheiten auftreten die unbedingt behandelt werden sollten. Die unter Medizinern als "Psorais" bekannte Schuppenflechte, bewirkt das beschleunigte Verhornen der Hautzellen der Epidermis innerhalb von wenigen Tagen, was symptomatisch zu kreisrunden Schuppenflächen auf der betroffenen Kopfhaut führt. Weiterhin kann Neurodermitis, welche oftmals bereits im Kindesalter in Erscheinung tritt, zu stark juckender Bildung von Schuppen auf der Kopfhaut führen. In diesem Zusammenhang ist allerdings meist der gesamte Körper davon betroffen. Auf den Bereich des Kopfes beschränkte Neurodermitis ist eher selten anzutreffen. Speziell Menschen mit einer sehr fettigen Kopfhaut haben vermehrt mit dem Auftreten von Hefepilzen zu kämpfen, die zwar zur gesunden Hautflora zählen, unter genannten Umständen allerdings übermäßig wachsen. Zu dieser Kategorie zählt unter anderem der "Malassezia furfur", der juckende Entzündungen hervorrufen kann. Charakteristisch ist in diesem Kontext das gelbliche Erscheinungsbild der Schuppen. Unbehandelte oberflächliche Pilzinfektionen öffnen überdies Bakterien und Krankheitserregern durch die geschwächte Abwehrbarriere Tür und Tor.

Wie verläuft die Untersuchung?

Schuppen lassen sich optisch und haptisch, vor allen Dingen auf dunkler Kleidung leicht identifizieren, sodass dementsprechend zeitnah reagiert werden kann. Da die Bildung von Schuppen meist lediglich äußeren Umständen, beziehungsweise der individuellen Beschaffenheit der Kopfhaut entstammt, ist diese mit geeigneten Shampoos aus der Drogerie schnell in den Griff zu bekommen. Sollte diese Symptomatik allerdings länger als einen Monat anhalten oder von Begleiterscheinung wie Haarausfall oder nässenden, verkrusteten Hautstellen geprägt sein, so sollte unbedingt ein Mediziner konsultiert werden. Auch Hautausschläge die zeitgleich andere Körperpartien betreffen sind ein Anlass, fachkundigen Rat einzuholen. Im Zuge der Anamnese seitens des Hautarztes spielen vor allem die Fragestellung, seit wann die Schuppen auftreten und welche Folgeerscheinungen damit einhergehen eine übergeordnete Rolle. Nach dem persönlichen Patientengespräch folgt die gründliche Untersuchung sowohl der betreffenden Hautpartie, als auch anderer Körperstellen, um eine präzise Diagnose stellen zu können. Bei Unklarheiten im Bezug auf das Auftreten der Schuppen, werden oftmals Blutabnahmen und Gewebeproben eingesetzt.

Medikamente erleichtern den Kampf gegen hartnäckige Schuppen

Besonders im Fall von Pilzerkrankungen oder Schuppenflechte werden vor allen Dingen Shampoos und Salben verwendet die Salicylsäure enthalten. Diese Bewirkt die Ablösung der Schuppen und erhöht die Aufnahmefähigkeit der darunter liegenden Haut für die weitere Medikation, was studientechnisch belegbar ist. Im Fall einer Behandlung mit Salicylsäure sollte das betreffende Produkt lediglich 2-3 mal pro Woche eingesetzt werden um Überdosierung, die zu Hautempfindlichkeit und zusätzlicher Trockenheit führen kann zu vermeiden. Ergänzt werden die genannten Produkte durch so genannte "Vitamin-D3-Analoga", die der Entzündung der Kopfhaut entgegenwirken und die Bildung neuer Schuppen verlangsamen. Im speziellen Fall von Pilzerkrankungen verschreiben Dermatologen oftmals Shampoos und Lösungen, die Wirkstoffe wie Clotrimazol und Ketoconabol enthalten und somit dem Pilzbefall entgegenwirken. In deutlich geringeren Dosen sind Wirkstoffe wie Salicylsäure in handelsüblichen Anti-Schuppen Shampoos enthalten. Allgemein verspricht die Werbung durchschlagenden Erfolg aufgrund der Verwendung dieser Produkte. Richtig angewendet helfen Anti-Schuppen Shampoos auch, vorrangig allerdings gegen die Bildung von Schuppen, die auf fettige Kopfhaut zurückzuführen ist. Im Falle einer Erkrankung ist das Aufsuchen eines Dermatologen dennoch notwendig. Allen Werbeversprechen zum Trotz, sind die meisten handelsüblichen Anti-Schuppen Shampoos dennoch ungeeignet um trockene Schuppen loszuwerden, da sie für die Behandlung fettiger Schuppen konzipiert wurden. Um also jedweder Schuppenbildung Herr zu werden ist genaues Hinschauen, besser noch Beratung durch einen Fachmann notwendig.

Einfache Tipps um Schuppen vorzubeugen

Sofern das Ausmaß der vorhandenen Schuppen nicht übermäßig ist, ist ihnen allerdings auch mit einigen einfachen Kniffen beizukommen. Dies gilt vor allem für Menschen mit fettiger Kopfhaut. Durch das häufige Waschen des Haars, sowie das damit verbundene heiße Föhnen, wird die Bildung von Talg und somit von Schuppen gefördert. Abhilfe schafft es, die Haare an der Luft trockenen zu lassen oder die Temperatur des Föns zu reduzieren. Weiterhin verursacht der exzessive Gebrauch von Stylingprodukten wie Haarschaum, Gel oder Wachs zusätzliche Hautirritation, was zur vermehrten Bildung von Schuppen führen kann. Deshalb sollte mit diesen Produkten sparsam umgegangen werden. Durch die richtige Ernährung, beziehungsweise Einnahme von Nahrungsergänzungen wie Vitamin A, E und zusätzlich Biotin, kann Schuppen vorgebeugt werden. In diesem Zusammenhang ist ein maßvoller Konsum von Alkohol, Kaffee und fettigen Speisen anzuraten, da diese Faktoren ebenfalls die Talgproduktion fördern. Somit kann durch einige kleine Optimierungen der übermäßigen Bildung von Schuppen vorgebeugt werden.

Hilfreiche Heilpflanzen bei Schuppen

Schuppen sind ein häufig auftretendes Phänomen. Die Betroffenen fühlen sich oftmals unwohl und leiden nicht selten unter den optischen Begeliterscheinungen. Wie bereits beschrieben, hilft manchmal bereits die Umstellung einfacher Alltagshandlungen sowie die Verwendung von entsprechenden Shampoos. Bedingt dadurch, dass die Ursachen der Schuppen häufig die übermäßige Talgproduktion der Haut ist, gibt es auch eine Reihe von natürlichen Hausmitteln, die zu einer raschen Verbesserung führen können.

Birke
Die Birke mit ihrer weißen Rinde ist eine alt bekannt Heilpflanze. Neben der vor allem harntreibenden Eigenschaft kann die Birke auch bei Schuppen helfen. Stellen Sie einen Aufguss aus den Birkenblättern her und lassen diesen für ca. 10 Minuten ziehen. Massieren Sie diesen Aufguss entweder direkt auf die Kopfhaut oder trinken diesen Tee.

Neem (Niem)
Der aus Indien stammende Baum enthält Inhaltsstoffe, die zur Insekten- und Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft verwendet wird. Der Grund hierfür ist die pilzhemmende Wirkung von Neem. Neben dieser häufigen Verwendungsform, wirkt Neem jedoch auch antibakteriell und antiviral. Somit eignet sich Neem ideal als Mittel bei einer bakteriellen Ursache der Schuppen. Es gibt Neem-Schampoos, die das Niembaumöl enthalten. Zu beachten ist allerdings, dass die Anwendung die Haut eher austrocknet.

Teebaum
Der kleine aus Australien stammende Baum, dessen Blätter die Eingeborenen seit Jahrtausenden u.a. als Tee (daher der Name) verwenden, ist mittlerweile auch in unseren Breiten stark verbreitet. Vor allem im Bereich der Therapie im Zusammenhang mit Bachblüten erfreut er sich größter Beliebtheit. Das ätherische Öl des Teebaums wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und gleichzeitig kühlend und hautpflegend. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das ätherische Öl immer nur verdünnt verwendet werden darf, da es ansonsten die Haut reizen kann. Neben den positiven Effekten auf die Kopfhaut, wirkt es gleichzeitig noch beruhigend und fördert so die Ausgeglichenheit.

Aus den Heilpflanzen sollten Sie einen Aufguss erstellen und diesen auf der Kopfhaut einmassieren. Ätherische Öle können Sie entweder mit neutralen Shampoos mischen und zur Haarwäsche verwenden oder diese auch direkt als Tinktur verwenden. Verdünnen Sie die Öle hierzu ggf. mit etwas Wasser.

  
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